
Traditionell mit Chasen
Für das beste Ritual & feinsten Schaum
- 1–2 g Matcha sieben
- 30 ml Wasser (70–80 °C) hinzufügen
- In M-Bewegung 30 Sek. aufschäumen
- Nach Wunsch mehr Wasser ergänzen und genießen
Matcha selber machen — Schritt für Schritt: ob traditionell mit Chasen, mit Milchaufschäumer oder als Matcha Latte. Die einfachsten Methoden für klumpenfreien Matcha zu Hause, in 30 Sekunden.


Für das beste Ritual & feinsten Schaum

Schnell & einfach cremig aufgeschäumt

Cremig, mild & perfekt mit Milch
Die richtige Matcha-Temperatur liegt bei 70–80 °C. Kochendes Wasser verbrennt das feine Pulver: der Tee wird bitter, die Farbe kippt ins Bräunliche, Aminosäuren wie L-Theanin gehen verloren. Für puren Usucha eher 70–75 °C, für Matcha Latte reichen 75–80 °C — die Milch trägt danach sowieso.
Ohne Thermometer: Wasser aufkochen, dann 2–3 Minuten stehen lassen. Alternativ das kochende Wasser einmal in eine zweite Tasse umgießen — jedes Umfüllen senkt die Temperatur um etwa 5 °C. Ein Wasserkocher mit Temperaturwahl ist am präzisesten.
Matcha aufschäumen heißt: 1–2 g gesiebtes Pulver mit 30–70 ml Wasser (70–80 °C) in schnellen M- oder W-Bewegungen 20–30 Sekunden schlagen, bis eine feine Crema entsteht. Das Pulver löst sich so vollständig, der Tee wird cremig statt klumpig.
Klumpen kommen fast immer vom unsieben. Zuerst sieben, dann Wasser, dann aufschäumen. Chasen und Sieb liegen unter Matcha Zubehör.
Zu heißes Wasser
Kochendes Wasser macht Matcha bitter und zerstört wertvolle Nährstoffe.
Zu wenig Bewegung
Für feinen Schaum braucht es schnelle M-Bewegungen mit dem Chasen.
Nicht gesiebt
Ohne Sieb entstehen schnell Klumpen und der Matcha wird nicht cremig.
Falscher Matcha
Culinary Matcha schmeckt in purem Tee oft zu herb und weniger ausgewogen.

Tipp: Vanille, Honig oder Agavendicksaft passen perfekt dazu.
Antworten auf die wichtigsten Fragen — von Wassertemperatur über Matcha-Menge bis zu Latte-Variationen.
Für eine Tasse Matcha brauchst du 1–2 Gramm Pulver — das entspricht einem gehäuften Bambuslöffel (Chashaku) oder etwa einem halben Teelöffel. Für stärkeren Geschmack 2 g, für milderen Tee 1 g. Bei Matcha Latte verwendest du dieselbe Menge auf 70 ml Wasser plus 150 ml Milch.
Die ideale Matcha-Temperatur liegt bei 70–80 °C. Kochendes Wasser zerstört die feinen Aminosäuren, macht den Matcha bitter und verfärbt das Pulver bräunlich. Wenn du keinen Wasserkocher mit Temperaturwahl hast: Wasser aufkochen, dann 2–3 Minuten abkühlen lassen.
Drei Schritte für klumpenfreien Matcha: (1) Sieben — das Pulver durch ein feines Sieb in die Schale geben. (2) Wasser bei 70–80 °C verwenden — nicht kochend. (3) Schnelle M-Bewegung mit dem Chasen oder einem Milchaufschäumer. Wer keinen Chasen hat, kann auch einen elektrischen Milchaufschäumer 15–20 Sekunden nutzen.
So gelingt der perfekte Matcha Latte in 60 Sekunden: 1–2 g Matcha sieben → 70 ml heißes Wasser (70–80 °C) zugeben → 30 Sekunden mit Chasen oder Milchaufschäumer aufschlagen → 150 ml Pflanzen- oder Kuhmilch erwärmen oder aufschäumen → über den Matcha gießen. Matcha mit Milch schmeckt am besten mit Hafer- oder Mandelmilch. Für eiskalten Iced Matcha Latte einfach Eiswürfel und kalte Milch verwenden.
Ja, du kannst Matcha selber machen, auch wenn du keinen Chasen hast. Ein elektrischer Milchaufschäumer ist die einfachste Alternative: Pulver sieben, 70 ml heißes Wasser (70–80 °C) zugeben, 15–20 Sekunden aufschäumen — fertig. Das Ergebnis ist cremig, fast milchig. Ein traditioneller Chasen liefert feineren Schaum mit kleineren Bläschen — geschmacklich macht das aber nur einen kleinen Unterschied.
Für puren Matcha-Tee (Usucha) empfehlen wir Ceremonial Grade Matcha — er ist mild, vollmundig und süßlich. Für Matcha Latte ist Premium Grade Matcha ideal: kräftiger im Geschmack und perfekt mit Milch. Culinary-Grade ist nur fürs Backen geeignet, nicht zum Trinken.
Mit der richtigen Technik in 30 Sekunden. Die Zutaten und das Wasser sind in 1–2 Minuten bereit, das eigentliche Aufschäumen dauert 30 Sekunden mit dem Chasen, 15–20 Sekunden mit einem Milchaufschäumer. Wer regelmäßig Matcha trinkt, hat nach kurzer Übung eine perfekte Tasse in unter einer Minute zubereitet.
Bitterer Matcha hat meist drei Gründe: (1) Wasser zu heiß (über 80 °C zerstört Aminosäuren), (2) zu viel Pulver auf zu wenig Wasser, oder (3) minderwertiger Matcha (oft Culinary-Grade, der nicht für puren Tee gedacht ist). Lösung: Wasser auf 70–75 °C abkühlen lassen, 1–2 g Matcha auf 30–70 ml Wasser, und auf echte Qualität achten. Mehr zum Aroma: Wie schmeckt Matcha.
Premium Uji Matcha aus Japan — fein gemahlen, leuchtend grün, perfekt für Tee oder Latte.