
Premium Uji Matcha
Ideal für Latte & Daily Matcha
19,95 €
- Aus erster Frühlingsernte (Ichibancha)
- Intensiv grün & ausgewogen im Geschmack
- Vielseitig für Matcha Latte und mehr
Wazuka-cho und Minamiyamashiro-mura, Kyoto. Erste Frühlingsernte, steingemahlen, intensiv grün und besonders sanft im Geschmack.


Ideal für Latte & Daily Matcha
19,95 €

Für puren Genuss
27,95 €
Mild nebel und passende Temperaturen sorgen für langsam gewachsene Teeblätter mit intensiver grüner Farbe.
Mineralreiche Böden und reines Wasser aus den Bergen verleihen Uji Matcha seinen charakteristischen Geschmack.
Über 800 Jahre Teekultur: Uji ist die Geburtsstätte hochwertiger Matcha-Herstellung in Japan.
| Merkmal | Uji Matcha | Normaler Matcha |
|---|---|---|
| Herkunft | Uji, Kyoto, Japan | Verschiedene Regionen |
| Farbe | Intensiv smaragdgrün | Häufiger blass-grünlich |
| Geschmack | Umami-reich, sanft & vollmundig | Kräftiger, oft herber |
| Verarbeitung | Traditionell, schonend, steingemahlen | Teilweise maschinell |
| Ideal für | Puren Genuss, Usucha, Koicha | Latte, Backen, Mischgetränke |
Die Teeblätter werden 14–20 Tage beschattet, um Chlorophyll und Umami aufzubauen.
Geerntet werden die jungen Blätter der ersten Frühlingsernte.
Langsame traditionelle Steinmahlung zu feinem, samtigem Pulver.
Das Ergebnis: intensives Grün und pure Matcha-Qualität.
Uji Matcha ist Matcha, dessen Teeblätter aus dem südlichen Uji-Teegebiet stammen — bei uns aus Wazuka-cho und Minamiyamashiro-mura, Kyoto. Die Matcha-Pflanze wird vor der Ernte 14–20 Tage beschattet, nach der Ernte zu Tencha veredelt und anschließend langsam in Granitsteinmühlen zu feinem Pulver gemahlen. „Uji“ ist dabei eine reine Herkunftsangabe und keine Qualitätsstufe: Sie sagt, wo der Matcha gewachsen ist, nicht wie fein er ist. Weil Uji für besonders sorgfältigen Anbau steht, gilt Uji Matcha aber als Referenz für hochwertigen japanischen Matcha — und wird entsprechend in den Stufen Ceremonial und Premium angeboten.
Uji liegt südlich von Kyoto und gilt als die Geburtsstätte des japanischen Matcha. Seit über 800 Jahren wird hier Tee angebaut. Unser Matcha kommt konkret aus Wazuka-cho und Minamiyamashiro-mura: Wazuka liefert rund die Hälfte der Uji-cha-Blätter in Kyoto, die Landschaft ist seit 2015 Japan Heritage. Im Yamashiro-Becken erzeugt der Wazuka-Fluss Nebel, der die jungen Triebe vor direkter Sonne schützt — zusätzlich zur 14–20-tägigen Beschattung.
Echter Uji Matcha entsteht aus Tencha: Teeblätter, die vor der Ernte 14–20 Tage beschattet, nach der Ernte gedämpft, getrocknet und von Stängeln und Blattrippen befreit werden. Erst dieses veredelte Blattgut wird in Granitsteinmühlen zu feinem Pulver gemahlen — etwa 30–40 g pro Stunde und Mühle. Die Beschattung reichert L-Theanin und Chlorophyll an: Daher kommen die leuchtend grüne Farbe und der charakteristische Umami-Geschmack, an dem du gute Matcha-Qualität erkennst.
Uji ist keine endlose Anbaufläche. Die Tencha-Mengen sind begrenzt, die weltweite Nachfrage steigt — und damit auch die Preise für echten Uji Matcha. Warum hochwertiger japanischer Matcha knapper wird und was das für dich bedeutet, liest du in unserem Hintergrundartikel Uji-Matcha wird knapp.
Beide Matchoya-Sorten stammen aus Wazuka-cho und Minamiyamashiro-mura (südliches Uji-Teegebiet) und ausschließlich aus der ersten Frühlingsernte (Ichibancha). Der Unterschied liegt in Blattauswahl und Profil: Der Ceremonial Uji Matcha ist die feinste Auswahl für puren Genuss — mild, süßlich, vollmundig. Der Premium Uji Matcha ist etwas kräftiger und die ideale Basis für Matcha Latte und den täglichen Genuss. Wie du beide richtig zubereitest, zeigt unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Uji gilt als die prestigeträchtigste Matcha-Region Japans — mit über 800 Jahren Teetradition, idealem Klima und traditioneller Steinmahlung. Das Ergebnis: intensivere Farbe, mehr Umami und ein sanfterer Geschmack als bei den meisten Matchas anderer Herkunft. „Besser" ist am Ende Geschmackssache — aber Uji ist der Maßstab, an dem sich anderer Matcha messen lassen muss.
Premium Uji Matcha ist die Wahl für Matcha Latte, Smoothies und den täglichen Genuss — ausgewogen und etwas kräftiger. Ceremonial Uji Matcha ist die feinste Qualitätsstufe für puren Genuss mit Wasser (Usucha oder Koicha) — mild, süßlich und vollmundig. Wenn du neu startest: Premium für Latte, Ceremonial für pur.
Die Anbaufläche im Uji-Teegebiet ist begrenzt, die Verarbeitung aufwendig: 14–20 Tage Beschattung, erste Frühlingsernte, Dämpfen, Sortieren und langsame Steinmahlung (ca. 30 g pro Stunde). Dazu steigt die weltweite Nachfrage stärker als die Tencha-Produktion — die Auktionspreise in Kyoto haben sich zuletzt deutlich erhöht. Mehr dazu im Artikel Uji-Matcha wird knapp.
Nein — hochwertiger Uji Matcha schmeckt sanft, umami und leicht süßlich. Bitterkeit entsteht meist durch zu heißes Wasser (über 80 °C) oder minderwertige Qualität. Mit 70–80 °C warmem Wasser und 1–2 g Pulver entfaltet Uji Matcha sein mildes, cremiges Profil. Tipps dazu in der Zubereitungs-Anleitung.
Echter Uji Matcha nennt den Ort (bei uns Wazuka-cho und Minamiyamashiro-mura, nicht nur „Japan“), die Erntestufe (Ichibancha) und was geprüft wurde. Wazuka liefert rund die Hälfte der Uji-cha-Blätter Kyotos und ist seit 2015 Japan Heritage. Dazu: leuchtend jadegrüne Farbe, ultrafeine Textur und ein realistischer Preis — unter 0,40 €/g ist echter Uji Matcha nicht seriös produzierbar. Alle Merkmale findest du im Ratgeber Matcha-Qualität erkennen.
Neben Uji produzieren auch Nishio (Aichi), Kagoshima und Yame guten Matcha. Uji ist die älteste Region — und innerhalb Kyotos kommt rund die Hälfte der Uji-cha-Blätter aus Wazuka, nicht aus der Stadt Uji. Nebel am Wazuka-Fluss plus 14–20 Tage Beschattung geben Farbe und Umami. Kagoshima-Matcha ist oft leuchtend grün und kräftiger, Uji-Matcha gilt als der eleganteste.